Erster Tag –
Ankunft:
So. 06. Juli 2008
Nach knappen 5 ½ Std. Fahrzeit sind wir ohne Staus gut und entspannt am Gardasee angekommen. Andi und Evi zeigen uns unser Appartment, klein aber fein mit kleiner Terrasse und Weinlaube. Wir
haben von hier oben (5 km Serpentinenfahrt von Malcesine aus) einen super Ausblick auf die Westseite des Gardasees. Abends kann man die schön beleuchteten Straßen von Limone auf der anderen
Seeseite sehen. Nachmittags ziehen dann Wolken auf und es sieht stark nach Gewitter aus. Um ca. sechs Uhr nach ersten Regengüssen und 2 Spielen Siedler von Catan gegen Andi fahren wir runter nach
Malcesine um zu Essen und ein bisschen zu bummeln. Es ist zwar bewölkt und gibt immer wieder Regengüsse, aber es hat gefühlte, dampfige 30°C. Als wir in einem typisch italienischen Restaurant
direkt am See ankommen und uns an einen Tisch in einer Wintergarten-ähnlichen Konstruktion setzen beginnt ein kleiner Weltuntergang. Gerade konnte man noch die andere Seeseite sehen, jetzt sieht
man vielleicht ein paar hundert Meter weit. Macht ja nix wir sitzen ja im Trockenen, und Angus und Vitello Tonnato schmecken auch wenn es regnet ;-) Als wir mit Essen fertig sind hört es auf zu
regnen und wir können durch die schönen Gässchen von Malcesine schlendern. Wir kaufen noch ein Fläschchen Rotwein und probieren den in unserem Berg - Domizil.
Zweiter Tag – Ausflug nach Riva del
Garda:
Mo. 07. Juli 2008
Nach einem Frühstück wird die Wetterlage beurteilt: schon besser als gestern. Es ist nicht mehr ganz so schwül da es die Nacht über gewittert hat, aber die Sonne kommt öfter raus denn es gibt nur
vereinzelte Wölkchen. Gefühlte 25 – 30°C. Nach einer kleinen Hang-Herunterschlidder-Action meinerseits (ist nix passiert, musste nur einen Stein aufhalten den ich losgetreten hatte und der fast
ein Nachbarhaus unter sich begraben hätte – kein Problem…) fahren wir zusammen zu einem Tagesausflug nach Riva del Garda. Wir haben optimales Wetter zum Bummeln, sehen uns kurz vor Riva in
Torbole einen absoluten Biker Kult-Treff an: Mecki´s Bike & Coffee Bar. Ich komme natürlich nicht vorbei und kaufe mir ein Mecki´s T-Shirt als Souvenir =). Wir parken auf einem kostenfreien
(hehehe) Parkplatz in der nähe des Zentrums von Riva. Von da aus spazieren wir zum Seeufer und an der Strandpromenade bis zum Hafen von Riva, wir sehen uns das Kastell an und finden uns auf dem
schönen Platz des 3. November wieder. Wir suchen ein kleines Restaurant auf und essen zu Mittag (Wildschweinbraten auf Pflaume mit Hirse-Batz, Hmmm).
Frisch gestärkt und, Dank einem original italienischen Espresso, hell wach besuchen wir eine Gelateria am Hafen Hmmmmmm… Nur gut….. Nach diesem bombastischen Eiserlebnis fahren wir mit einem
Motorboot über den See, schrecken ein paar (hundert) Surfer auf und besichtigen eine Grotte mit kleinem Wasserfall. Auf der Rückfahrt können wir live miterleben dass auch italienische Boote Hupen
haben, und unser italienischer Kapitän supertoll auf italienisch fluchen kann („ Stronzo!! Idiota!! %&*!!“) echt witzig! Inzwischen ist es wieder bewölkt aber von der Temperatur her. Am Auto
angekommen beschließen wir uns den Wasserfall bei Varone anzusehen. Nach kurzem Suchen finden wir diesen und 5€ später können wir mit der Besichtigung anfangen. Ein paradiesischer Weg rankt sich
die Flanke des Berges hinauf, links und rechts des Weges sind schöne Beete gespickt mit seltenem Gewächs. In den Höhlen bietet sich ein gigantischer Ausblick auf einen riesigen Wasserfall (~85m
wenn nicht mehr!!!!) der direkt in eine Felsspalte donnert, was man hautnah miterleben kann da die Aussichtsplattformen direkt an der besagten Spalte angebracht sind (herrlich erfrischend…). Nach
diesem schönen Naturschauspiel beginnt es zu regnen (was aber egal ist, da wir so oder so nach Malcesine zum Einkaufen zurückfahren) jedoch nur um Riva herum. In Malcesine decken wir uns noch mit
Lebensmitteln ein und fahren dann wieder in unser Domizil. Vor einem schönen Abendessen unter freiem Himmel (das Unwetter wütet nur über Riva, haha) müssen wir feststellen, dass es anscheinend
einen Stromausfall gegeben hat (…wahrscheinlich gibt es in Riva ein Umspannwerk das etwas empfindlich auf Gewitter reagiert, haha.) denn weder geht das elektrische Tor zum Domizil auf, noch haben
Nachbarn oder die in Limone, soweit man das über den See hinweg beurteilen kann, Strom. Egal, Abendessen schmeckt, wir machen ein kleines Feuerchen, zünden Kerzen an und packen die Shisha aus.
Später kann man erkennen, dass in Limone die Lichter angehen, auf unserer Seite ist jedoch noch kein Strom (der kam erst nachts wieder, hat aber nix gemacht, hatten ja Feuer). Andi und ich haben
dank reichlich Holz, Lambrusco und Grillgabel das Feuer bis tief in die Nacht am Leben erhalten, so war uns weder kalt noch war es dunkel. Abenteuerurlaub pur!
Tag Drei: Grillen und Besuch in Garda
Haben den ganzen Tag gefaulenzt. Mittags sind wir einkaufen gefahren (Tintenfisch und Fleisch zum Grillen, MJAM!) Nachmittags haben wir dann gegrillt. Am abend haben wir uns entschlossen eine
Tour nach Garda zu unternehmen. Dabei haben wir einen Zwischenstopp bei Punto San Vigilio oder wie dieser romantische Ort auch immer heißen mag, gemacht.
Sonnenuntergang in der nähe von Punto San Vigilio.
Da wars echt schön. Melli hat leider eine Erkältung und ich hoffe es wird ned schlimmer.
Danach sind wir in Garda eingelaufen. Da haben wir gebummelt und haben die "stärksten" Caipirinhas der Welt entdeckt. Die Cuba Libre waren aber auch ned schlecht...
| Juli 2009 | ||||||||||
| M | D | M | D | F | S | S | ||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||||||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | ||||
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | ||||
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | ||||
| 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | ||||||
|
||||||||||